KIglove – Projekt- und Operationssystem
1. Ziel
KIglove ist ein selbst-dokumentierendes, KI-gesteuertes System zur sicheren Organisation und Ausführung von Datei- und Datenbankoperationen über eine versionierte JSON-REST-API.
Die zentrale Leitidee lautet:
> Keine Mutation ohne Projektkontext, existierenden Task, benanntes Ziel, Begründung, Regelprüfung, Sicherung und Protokolleintrag.
2. Aufgabe
KIglove organisiert:
- Projekte und deren technische Verbindungen, zum Beispiel SSH und Docker.
- Tasks als verpflichtende Änderungsfreigabe.
- zentrale Regeln mit Kontext, Guidelines und deterministischen Contracts.
- Datei- und Datenbankoperationen.
- projektbezogene History-Sicherungen.
- ein zentrales API-Transaktionsprotokoll.
- regelbasiertes, projektbezogenes PII-Tokenizing.
- automatisch erzeugte und versionierte Endpoint-Dokumentation.
3. URL-Struktur
- /kiglove/ – diese Übersicht.
- /kiglove/ziel-scope – Ziel, Scope und Abgrenzung.
- /kiglove/projekte – Projekte und Verbindungen.
- /kiglove/api-sicherheit – Bearer, IP-Allowlist und Rate-Limit.
- /kiglove/task-mutation – harte Task-Pflicht für Mutationen.
- /kiglove/regelwerk – Regeln, Kontext, Guideline und Contract.
- /kiglove/history – Sicherungen vor Datei-/DB-Änderungen.
- /kiglove/pii – PII-Tokenizing und Rückauflösung.
- /kiglove/endpoints – Endpoint-Registry und Versionierung.
4. Harte Systemregeln
1. Jede Mutation hat einen project_id.
2. Jede Mutation hat eine existierende task_id.
3. Jede Mutation benennt target_type und target_path beziehungsweise das konkrete DB-Objekt.
4. Jede Mutation enthält eine Begründung mit mindestens zehn Wörtern.
5. Vor jeder Mutation wird eine projektbezogene History-Sicherung erzeugt.
6. Jede API-Transaktion wird in protokoll gespeichert.
7. Regeln werden vor der Operation deterministisch ausgewertet; ein Contract-Verstoß beendet die Operation.
8. DELETE für Tasks ist verboten.
9. Bearer-Token, Secrets und unmaskierte PII werden nie in Logs oder History gespeichert.
5. Zielarchitektur
KI / Client
-> Bearer + IP-Allowlist + Rate-Limit
-> Endpoint-Contract und Version
-> Projektauflösung
-> Task-/Ziel-/Begründungsprüfung
-> Regelauflösung und deterministische Contract-Prüfung
-> PII-Encode
-> History-Sicherung
-> Datei- oder Datenbankoperation
-> PII-Decode für berechtigte Antwort
-> Protokollierung
6. Minimales Datenmodell
Bereits vorhanden:
tasks: Task-ID, Titel, Enum-Status und Detail/Begründung.protokoll: ID, Zeitstempel und JSON-Details.
Für KIglove zusätzlich erforderlich:
projects: Projekt-ID, Schlüssel, Name, Status und Metadaten.project_connections: Projektbezug, Typ (ssh,docker,postgres, ...), Ziel, Secret-Referenz und Konfiguration.project_rules: Projektbezug, Scope-Pfad, Kontext, Guideline, Contract, Priorität und Aktivstatus.project_history: Projekt, Task, Ziel, Operation, Snapshot-Referenz, Hash und Zeitstempel.pii_rulesundpii_tokens: Klassifikation, Tokenformat, verschlüsselte Rückauflösung und Cache-Metadaten.api_endpoints: Version, Verb, Pfad, Contract, Operation und Aktivstatus.
Secret-Werte werden ausschließlich über Secret-Referenzen bezogen; niemals als Klartext in projects oder project_connections.
7. Aktueller Stand versus Ziel
Bereits aktiv im WSW-MVP:
- Datei-API mit Sandbox.
- Tasks erstellen, lesen und aktualisieren, ohne DELETE.
- harte
task_id-Pflicht für Datei-Mutationen. - zentrale Protokollierung.
- PostgreSQL-Datenbank
wsw. - Darstellung unter
/adm/tasksund/protokoll.
Noch Zielanforderung für KIglove:
- Bearer-Token, IP-Allowlist und Rate-Limit.
- Projekt- und Verbindungsverwaltung.
- Regel-/Contract-Engine.
- History-Sicherung vor jeder Datei- und DB-Mutation.
- PII-Modul.
- automatische Endpoint-Registry und Code-/Dokumentationsgenerierung.
Die Zielanforderungen dürfen nicht als bereits produktiv aktiv angenommen werden.
8. Nicht im Scope
- unkontrollierter Zugriff auf das Betriebssystem.
- Speicherung von SSH-, Docker- oder DB-Secrets im Klartext.
- stilles Überspringen von Regeln, Tasks, History oder Protokollierung.
- autonome Schemaänderungen ohne versionierte Migration.
- unversionierte, nicht dokumentierte Endpoints.